Außerirdische Signale
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„Kosmische Signale" ist eine stilisierte „Space Ambient"-Szene: lange synthetisierte Töne im Bereich 60–800 Hz mit langsamen Modulationen, periodische dünne hochfrequente „Pings" (Sonar oder Radar andeutend), ein flüsterndes Hintergrundrauschen wie Funkstörung, langsam an- und abschwellende Drones. Musikalische Fantasie über Klänge, die ein Raumschiff oder Radioteleskop „hören" könnte — in Wirklichkeit ist das Weltall als Vakuum stumm.
Der „kosmische" Klang hat jedoch eine reale wissenschaftliche Grundlage. NASA und ESA veröffentlichen Aufnahmen von Plasma- und Radiowellen von Jupiter, Saturn, dem Sonnenwind — in den hörbaren Bereich konvertiert klingen sie genau wie lange driftende Töne und ferne Pings (Gurnett, Geophysical Research Letters, 1976). Eines der bekanntesten Beispiele: Der „Gesang des Kometen 67P/Tschurjumow", 2014 von der Rosetta-Sonde aufgezeichnet, erwies sich als nahezu identisch mit dem Dark-Ambient-Genre. Diese Aufnahme ist in derselben stilistischen Tonart gebaut.
Psychologisch sind lange unregelmäßige Töne ohne offensichtlichen Rhythmus ein idealer „Imaginations-Kontext". Sie geben dem Gehirn keinen melodischen oder narrativen Aufhänger, und der Hörer ergänzt die Bilder selbst. Nutze den Track für „weiter Raum"-Meditation, Yoga Nidra mit kosmischer Visualisierung, Schreibarbeit zu Science-Fiction (Lem, Clarke, Strugazki, Bradbury), Astronomie-Podcasts, Sound-Design und für Gamer mit Weltraumthemen. Passt zu Sonar-Echo, Unter Wasser, 432 Hz. Zum Schlafen geeignet, wenn man „seltsame" Hintergründe mag.
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