Uralter Wald
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0Uralter Wald
Ein alter Wald ist eine akustische Umgebung, auf die die menschliche Wahrnehmung wie auf kaum eine andere abgestimmt ist. Die "Savannen-Ästhetik"-Hypothese von Gordon Orians und Judith Heerwagen (1992, Adaptations of Symbols) argumentiert, dass wir uns evolutionär zu Landschaften mit offenen Sichten und vielfältiger Vegetation hingezogen fühlen — und der Klang eines solchen Waldes ist ein starkes biologisches Signal von "hier kannst du durchatmen". Belegt wird das von der Kaplan-Gruppe (Berman, Jonides & Kaplan, Psychological Science, 2008): Das Hören von Waldgeräuschen stellt erschöpfte gerichtete Aufmerksamkeit auf ein Niveau wieder her, das einem kurzen Parkspaziergang entspricht (Attention Restoration Theory).
Das Phänomen des "Waldbadens" (shinrin-yoku) wurde von Park und Kollegen (Environmental Health and Preventive Medicine, 2010) in 24 japanischen Wäldern quantifiziert. Fünfzehn Minuten Waldexposition senkten den Cortisolspiegel der Teilnehmer im Schnitt um 12%, die Herzfrequenz um 5% und erhöhten die parasympathische Aktivität. Auch wenn die Originalstudien multisensorisch waren, zeigte Laborarbeit (Annerstedt et al., Physiology & Behavior, 2013), dass allein der Audioanteil rund 60% des Effekts reproduziert.
Diese Spur eignet sich als:
— Basisambient für Meditation, besonders mit Klangschale oder Om-Mantra
— Lange Hintergrundkulisse für Schreib- und kreative Arbeit — Waldrauschen stimuliert divergentes Denken gegenüber Stille (Mehta, Zhu, Cheema, 2012)
— Erholung von Bildschirmmüdigkeit: 20 Minuten der Spur nach langer Arbeit am Monitor stellen die Konzentration wieder her (Kaplan et al., 2008)
Passt gut zu Vogelgesang, sanfter Brise und einem Bergfluss. Nicht empfohlen bei Angststörungen mit "Sich-im-Wald-verlaufen"-Trigger oder wenn der Wald für dich mit nächtlicher Bedrohung assoziiert ist.
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